Leserausweise – Bibliotheksausweise

Vor der Computerisierung

Plastik Bibliothekausweis
Plastik Bibliothekausweise

Die bekannteste und größte Bibliothek unseres Teils der Welt war die Alexandria-Bibliothek. Seine Schöpfer wollten einen Ort schaffen, an dem sich alles menschliche Wissen ansammelt. Sie haben sich in vielerlei Hinsicht darum bemüht, ohne sich auch nur gegen Bestechung oder Beschlagnahme zu wehren. Es ist nicht bekannt, ob alle in Menschenhand geschriebenen Werke in dieser Bibliothek gesammelt wurden, aber eines ist sicher – die Menschen im Mittelmeerraum haben es geglaubt. Deshalb kamen Wissenschaftler aus der ganzen zivilisierten Welt nach Alexandria, die den Ehrgeiz hatten, sich auf ihrem Gebiet hervorzuheben. Die Bibliothek hat keine darin gesammelten Schriftrollen ausgeliehen. Die Gelehrten konnten sie an Ort und Stelle verwenden, um die benötigten Fragmente umzuschreiben, oder für die Umschreibung des gesamten Werks an zahlreiche Schriftgelehrte bezahlen.

Damit der notwendige Text in die Hände eines antiken Lesers gelangen konnte, musste der Bibliothekar seine persönlichen Daten mit dem Titel des Werkes in einem speziellen Register zusammenfassen. Möglicherweise musste ein Wissenschaftler von außerhalb Alexandrias eine Kaution hinterlegen, bevor er die Sammlung nutzen konnte. Dieses oder ein ähnliches Verfahren wird seit Jahrhunderten buchstäblich angewendet. Die Tatsache, dass Bücher außerhalb des Bibliotheksgebäudes nicht zur Verfügung gestellt wurden, war durch die Tatsache bedingt, dass sie extrem teuer waren. Die Nutzung der Bibliotheksbestände begann sich lange nach der Erfindung des Drucks zu ändern, während handschriftliche Leihregister erst mit der Computerisierung der Bibliotheken aufgegeben wurden.

Nach der Computerisierung

Zusammen mit der Erfindung und Entwicklung von Computern mussten sie auch in Bibliotheken gehen. Fast zeitgleich wurden Bibliothekssysteme in Computer-Bibliotheken eingeführt. Letzteres verkürzte die Zeit erheblich und vereinfachte die Leistung aller Bibliotheksprozesse, einschließlich derer, die sich auf die Unterstützung von Lesern beziehen. Derzeit erhalten die Abonnenten in den meisten Bibliotheken einen Leserausweis. Der Besitz eines solchen Bibliotheksausweises ist mit einer Reihe von Erleichterungen bei der Nutzung der Bibliotheksdienste verbunden. Mit dem Plastikausweis können die Leser nach der Codierung der Daten online Bücher bestellen oder die Rückgabefrist verlängern. Darüber hinaus sind Bibliotheksausweise wesentlich langlebiger als ihre Papiervorgänger. Sie haben standardisierte Abmessungen und passen perfekt in die Brieftasche neben anderen Plastikkarten oder ID-Karten.